Slogan

Ziele der Kampagne

  • Alle von Gewalt betroffenen Frauen und ihre Kinder müssen jederzeit unbürokratisch Zuflucht und Unterstützung in einem Frauenhaus finden können!
  • Schutz, Unterkunft und qualifizierte Unterstützung im Frauenhaus müssen kostenlos und bedarfsgerecht zur Verfügung stehen!
  • Die Finanzierung muss gesetzlich abgesichert sein. die Mittel der Städte/Kreise und des Landes sollen in einem Topf gebündelt und das Frauenhaus als Ganzes finanziert werden!

Getragen wird diese Kampagne von den autonomen und den verbandlichen Frauenhäusern in Nordrhein-Westfalen gemeinsam. Sie haben sich zum Ziel gesetzt, eine einzelfallunabhängige und bedarfsgerechte Finanzierung aus einer Hand für alle Frauenhäuser in Nordrhein-Westfalen zu erreichen.

Die Kampagne

In der Frauenhausfinanzierung ist ein Systemwechsel notwendig. Die derzeitige Regelung führt dazu, dass die Frauenhäuser ungleich und aus verschiedenen Quellen (Land/Kreis/Stadt/Selbstzahlerinnen) finanziert werden. Darüber hinaus werden bestimmte Gruppen von Frauen durch gesetzliche Vorgaben ausgeschlossen. Finanzierungsmodelle, die die Kosten des Frauenhausaufenthaltes auf die einzelne Frau abwälzen (Tagessatzfinanzierung über SGB II und SGB XII) bzw. sie an den Kosten beteiligen, führen dazu, dass nicht allen Frauen der Zugang zum Frauenhaus ermöglicht wird oder dass die Frauenhäuser das finanzielle Risiko tragen.

Die Kampagne „Schwere Wege leicht machen!" soll der Kommunal- und Landespolitik in NRW die Dringlichkeit einer bedarfsgerechten Finanzierung von Frauenhäusern in NRW deutlich machen. Die landesweite Kampagne orientiert sich zeitlich an der Landtagswahl im Mai 2010. Insbesondere die Politik, aber auch die Fachöffentlichkeit sowie die allgemeine Öffentlichkeit sollen sensibilisiert und mobilisiert werden, sich für die finanzielle Absicherung der Frauenhäuser einzusetzen und sich mit den Forderungen der Kampagne solidarisch zu erklären.

Kampagnenstart am 25. November 2009

Die Kampagne startet mit landesweiten Aktionen am 25.11. 2009, dem internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen. In einer Pressekonferenz werden das Aktionsbündnis, die Forderungen und die Postkarte vorgestellt. Es werden örtliche Aktionen wie Infostände, Straßenaktionen und örtliche Pressegespräche durchgeführt.

Landesweite Aktionen von November 2009 bis Mai 2010

Weitere kommunale Aktionen in diesem Zeitraum sollen deutlich machen, welche Hindernisse den Weg ins Frauenhaus erschweren oder unmöglich machen. Ziel ist es, möglichst viele Postkartenunterschriften zu sammeln. Auf kommunaler und auf Landesebene werden EntscheidungsträgerInnen und PolitikerInnen angesprochen, zum Dialog aufgefordert und um Unterstützung gebeten.

Den Höhepunkt der Kampagne bildet eine Aktion zeitnah zur Landtagswahl im Mai 2010. Mit allen Verbündeten und UnterstützerInnen wird vor dem Landtag demonstriert und mit einer eindrucksvollen Aktion dabei die gesammelten Unterschriften übergeben.

Möglichkeiten, die Kampagne zu unterstützen

Postkartenaktion
Zu dem Slogan „Schwere Wege leicht machen" werden Postkarten in NRW verteilt. Auf der Postkarte wird zu einer Unterschrift aufgefordert, um sich mit den Forderungen solidarisch zu erklären.

Plakate
Die Postkartenmotive werden auch als Plakate veröffentlicht. Sie sollen an vielen Orten zu finden sein. BündnispartnerInnen können sie in ihren Räumlichkeiten aushängen.

Unterschriftenlisten
Zusätzlich zu den Postkarten werden Unterschriftenlisten ausgelegt, die wahlweise unterschrieben werden können. UnterstützerInnen können sie aus dem Internet herunterladen. Wir sammeln Unterschriften bis zum 15.09.2010.

Wenn Sie die Kampagne unterstützen möchten, klicken Sie hier.

Wenn wir uns gemeinsam für eine verbesserte Finanzierungsform einsetzen, haben wir die Chance, dies durchzusetzen. Dann haben alle Frauen und ihre Kinder die Chance, der Gewalt zu entkommen und können die Unterstützung erhalten, die sie dringend benötigen!

Unterstützen Sie uns dabei,
schwere Wege leicht zu machen!

Ich unterstütze die
Kampagne, weil
Schutz vor Gewalt
keine Frage des
Geldes sein darf!
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Lisa Ortgies
Moderatorin
frauTV